G9-Entscheidung: CSU verursacht bildungspolitisches Chaos auf dem Rücken von Schülern, Lehrern und Eltern

Nach der überstürzten Einführung des G8 unter Ministerpräsident Stoiber beschloss die CSU-Landtagsfraktion nun eine ebenso übereilte und nicht durchdachte Kehrtwende.

Die CSU ist drauf und dran, die Fehler, die bei der Einführung und Umsetzung des G8 gemacht wurden, zu wiederholen.

Das G8 wurde seinerzeit ohne ausreichend Rücksprache mit Eltern, Lehrern und Schülern sowie ohne ausreichende Vorbereitung durch das zuständige Ministerium eingeführt.

Der Bezirksvorsitzende der niederbayerischen FDP, Dr. Detlev Werner, kritisiert die Volten der Staatsregierung und der CSU-Landtagsfraktion: „Die bayerische Bildungspolitik der letzten Jahre ist von einem Maß an Orientierungs- und Planlosigkeit geprägt, das seines gleichen sucht.“

Das Geld des Steuerzahlers wäre besser in eine moderne Ausstattung der Schulen investiert: „Durch den neuerlichen Schnellschuss entstehen Kosten, die sich leicht vermeiden ließen. Darüber hinaus wären sämtliche Investitionen der vergangenen Jahre in die Änderungen der Lehrpläne und der Unterrichtsmaterialien in den Wind geschossen“, so Werner weiter.

 

Die niederbayerischen Freien Demokraten fordern die Regierungspartei auf, ihren bildungspolitischen Blindflug zu Gunsten eines planvollen Vorgehens unter Berücksichtigung der Belange von Schülern, Lehrern und Eltern zu beenden.